Montag, 9. März 2026

26. Kristalllauf in Sondershausen

 

Untertagelauf in Sondershausen – oder: Wie ich freiwillig in ein Loch gefahren bin, um dort 10 km zu leiden

Der Kristalllauf in Sondershausen ist kein gewöhnlicher 10-km-Lauf. Eigentlich ist es eher ein Mix aus Abenteuerurlaub, Extremsport und „Warum mache ich das eigentlich?“.

Zur 26. Auflage ging es im Brügmannschacht erstmal stilecht nach unten – und zwar nicht gemütlich, sondern im Förderkorb. Eng, laut, rumpelig… ich sag mal so: Wenn du vorher noch nicht wach warst, bist du es spätestens jetzt. Drei Mal Druckausgleich inklusive.

Unten angekommen: angenehme Wärme, trockene Luft und eine kurze Bergwerksführung im Schnelldurchlauf. Nebenbei erfährt man, dass hier vor über 230 Millionen Jahren ein Meer war. Heute: Läufer, die sich freiwillig durch Salzstaub quälen. Evolution kann schon seltsame Wege gehen.

Das Einlaufen fand in einem Stollen statt, der ungefähr so lang war wie mein Wohnzimmer – nur staubiger. Der Boden? Gemahlenes Salz. Ergebnis: Nach fünf Minuten sahen wir alle aus wie frisch paniert.

       Knapp 300 Starter versammeln sich im Hauptstollen                          

Pünktlich um 11:00 Uhr ging’s los – aber natürlich erst, nachdem gemeinsam das Steigerlied gesungen wurde. Wann hat man das schon mal vor einem Lauf?

    Endlich werden wir in die Dunkelheit entlassen.                                     
 

Direkt nach dem Start: Anstieg. Noch moderat. Man denkt: „Ach, geht ja.“
Später: Das bleibt nicht so.

Was folgt, ist eine Mischung aus Berglauf und körperbetonter Komik:

  • Steigungen, die länger werden

  • Gefälle, die entweder glatt wie eine Eisbahn oder rutschig wie Schmierseife sind

  • Abschnitte, in denen es plötzlich stockdunkel wird (immerhin: da sieht man nicht, wie schlecht man läuft, meine Uhr war nicht zu erkennen)

                                            

      Spätestens jetzt wird klar: Das ist kein Lauf – das ist ein Überlebenstraining.

    Zuschauer? Fehlanzeige. Statt Applaus gibt’s die eigene Atmung, das Knirschen von Salz und gelegentlich die Frage im Kopf: „Bin ich hier eigentlich noch richtig?“

Immerhin kündigt sich der Start-/Zielbereich jede Runde mit einer frischen Brise an – wahrscheinlich die einzige Klimaanlage, die man sich beim Laufen wirklich herbeiwünscht.

   In jeder Runde der prüfende Blick auf die Uhr.                                          
 

Nach 5 Runden, 10 Kilometern, gefühlt 1000 Höhenmetern und einer halben Tonne eingeatmetem Salzstaub dann das Ziel.

Und tatsächlich: Am Ende stand ich auf dem Podest.
Trotz Altersklassen in 10er-Schritten – was im Grunde bedeutet: doppelt so viele Gegner, halb so viele Ausreden.

Fazit:
Würde ich es wieder tun?
Eher nicht.
Warum?
Dafür habe ich zu sehr gelitten.

Alle Bilder wurden von Sebastian Fernschild (Thüringer Allgemeine) zur Verfügung gestellt. 

Freitag, 2. Januar 2026

59. Silvesterlauf in Kollm

Schon der 59. Silvesterlauf in Kollm und kein Ende in Sicht. Mal sehen welchen Beitrag wir zum 60. beisteuern können.


Von oben ohne im Jahr 2009 bis zum OP Team waren schon viele Kostümbilder von den Triathleten "entworfen" worden.


Silvesterlauf 1985 

 
 
Der kleine Junge, der rechts auf dem Bild zu sehen ist, steht 40 Jahre später wieder mit mir in Kollm am Start. 
 
Silvesterlauf 2025 
 
Zusammen mit Holger feierten wir diesen Moment und liefen beide gemeinsam ins Ziel.

Etwa 100 Starter hatten sich aufgemacht um in Kollm wieder an den Start zu gehen. 


Sonntag, 28. Dezember 2025

Wolfsland Gravel & 10. Speckweglauf

Am 2. Weihnachtsfeiertag sich auf`s Rad schwingen und bei eisigen Themperaturen 33 km durch den Wald rasen, so hieß das Motto von Post Görlitz.

 
Diesem Aufruf folgten auch 3 Triathleten von der Aufbau Kodersdorf. Auf den Bildern wirkt alles so idyllisch aber leider ließ sich die Kälte nicht ablichten. 
Am Ende des Rennen waren einige Trinkflaschen eingefrohren.
  
 
 
Im vorderen Bereich war schnell klar, dass Lucas Weinhold heute mit diesen Bedingungen wunderbar zurecht kommt, er spulte seine 4 Runden in 1:02:57min ab und stellt gleich mal einen neuen Streckenrekord auf. In einer kleinen Gruppe dahinter hatte sich auch Manuel mit eingebracht.
 

In der letzten Runde musste dann aber Manuel die Anderen ziehen lassen. Dafür hat er aber an der "Rapha 500" teilgenommen und auch erfolgreich abgeschlossen. Bei dieser Challenge besteht die Herausvorderung darin, an den letzten 8 Tagen im Jahr mindestens 500 km zu fahren.
 
Herzlichen Glückwunsch!

10. Speckweglauf 

 
 Bei der 10. Auflage sorgten 103 Starter auf dem Marktplatz in Rothenburg erneut für ein beeindruckendes Bild und dichtes Gedränge vor dem Start.

Über die 6 Kilometer wurde es für Ronny am Ende noch einmal richtig spannend: In der Altersklasse 50 rettete er seinen Sieg mit einer Zeit von 28:31,1 Minuten – und das mit einem hauchdünnen Vorsprung. Sein stärkster Kontrahent, Jens Dziony aus Görlitz, folgte mit 28:31,2 Minuten nur eine Zehntelsekunde dahinter.

Ein echtes Herzschlagfinale mit Wimpernschlag-Entscheidung! 


Montag, 1. Dezember 2025

Der große Wartturmpreis

In diesem Jahr drückten die Fahrer vom RSC Cottbus der Veranstaltung am Wartturm ihren Stempel auf.

Das Wetter war kühl und trocken und trotzdem war der Boden vom Regen am Vortag ziemlich aufgeweicht. Schnell bildete sich eine Spitzengruppe mit Frank Adam, RSC Cottbus und Max Noack, Räderei Bautzen. Die Beiden wurden aber belauert von Olle Adam, RSC Cottbus und Patrik Mix, Post Görlitz

Die Sieger in der Ü40 hatten auch noch am Ende jede Menge Spaß

Hier die Jüngsten im Feld, Arne Pörschmann mit 12 Jahren und Olle Adam mit 16 Jahren

 
 
Unser beiden Frauen, Katharina Michalk und Irene Dudova
  
Olle Adam aus Cottbus im Wettkampfmodus
 
 
 Die Siegerehrung wurde unterstützt von Ritter & Gerstberger, der NEG, Molkerei Niesky und der Concordia Versicherung

Die drei Starter aus dem Oberland, die für die Räderei Bautzen an den Start gegangen sind.

Ronny testete an diesem Tag seine neue Errungenschaft.

Andre hatte erstaunlich gute Beine, musste sich aber in der letzten Runde geschlagen geben.

Sebastian hatte am Ende die meisten Reserven

Markus Polossek gab seinen Einstand mit nagelneuem Rad und belegte am Ende den 9. Platz und wurde bester Starter aus Niesky

 

Ein großes Dankeschön geht wieder an die vielen fleißigen Helfer, die den Wald gefegt haben und zum Gelingen der Veranstaltung beigetragen haben.

Samstag, 29. November 2025

Weihnachtsfeier bei den Triathleten

Wie jedes Jahr am Freitag vor dem 1. Advent, versammeln sich die Triathleten der Aufbau Kodersdorf zu einer kleinen Weihnachtsfeier. 

Da es sich bewährt hatte, ging es wieder auf die Bowlingbahn im City Center und zum Abschluss wurde in der Destille Abendbrot gegessen. 

Auf unserem Weg zum "Veranstaltungsort" kreuzten wir den Christkindelmarkt in Görlitz. Da wurde gleich mal der Glühwein und der Kaiserschmarn getestet. Der Grinch lächelte auch in die Kamera.

 


Hier mal der Abräumer des abends in Aktion.
 

Nach dem Abendbrot gabs natürlich auch ein Absacker.

Freitag, 21. November 2025

Crosslauf in Rothenburg

Langsam aber sicher entwickelt sich der Crosslauf in Rothenburg am Buß- und Bettag zu einer großen Veranstaltung. Nicht nur die Triathleten aus Niesky zog es wieder an die Neiße, auch die Radsportler von Post Görlitz wollten die Crossrunde mal ablaufen. Die Strecke war gegenüber dem MTB-Rennen in Rothenburg leicht verändert worden. Das war aber dem Start/Ziel Bereich an der Turnhalle geschuldet.

Immerhin sollten ja Strecken von 2,5km, 5km und 10km gelaufen werden, da musste die Strecke etwas gekürzt werden. 

Martin Simon im Bild rechts und Ronny Lepies zweiter von links, entschieden sich für die 10 km Runde.  Ralf Mikonya und sein Sohn Moritz, Bild Mitte (alle SV Post Görlitz), liefen die 5 km.

Von uns sind Ronny Hirschmann und Mario Kießlich mit auf die 5km Runde gegangen. Mit dabei natürlich unsere Kinderärztin Ellen. Hagen hatte noch mit einer Verletzung zu kämpfen und sorgte für die schönen Bilder von der Strecke.

Leider verzögerte sich der Start um etwa 10 Minuten, es gab fast 100 Nachmeldungen.

 Die Sonne meinte es gut, nur die Temperaturen lagen knapp über dem Gefrierpunkt. 

Die Laufstrecke hatten die Macher vom NAR gut präpariert und auch Getränke standen am Wendepunkt im Start/Zielbereich.

Ronny landete im Ziel auf Platz 7 mit einer Zeit von 25:33 und Mario auf Platz 8 mit 25:54

Für einige steht am Wochenende der Braunsteichlauf in Weißwasser auf dem Plan, bis dahin sollten sie wieder zu Kräften kommen. 



Finale Triple Crown of Post Cross 2025

Neue Strecke, neue Bedingungen und ein neuer "König"

Dieses Mal wurde auf einer Strecke an der A4 gefahren. Relativ leichtes Terrain, wenn es nicht geregnet hätte. Trotz der widrigen Voraussetzungen stellten sich 15 Fahrer dieser Aufgabe.

 

Ralf gab hier noch einmal letzte Hinweise zur Strecke: ein Rundkurs mit 9,5 km, der 2,5 mal zu durchfahren war. 

Bei diesem nasskalten Wetter erwischte es gleich nach dem Start Andre Vogt. Ihm war das Schaltwerk abgebrochen. Schon der 2. Start innerhalb von einer Woche, wo er nicht ins Ziel kam und vorzeitig seine Heimreise antreten musste.

Andre Horter hatte sich kurz vor dem Start entschieden, sein Rennen mit dem MTB zu bestreiten.

Wärend Mario keine andere Alternative als sein Rennrad hatte und das Ganze mit normaler Rennradbereifung abspulte. 

Sebastian hatte im Verlauf des Rennens Kohle gut im Griff und sicherte sich in der AK Ü50 den Tagessieg.

Am Ende aller 3 Veranstaltungen hatte dann aber wieder Kohle die Nase vorn und sicherte sich den Sieg vor Sebastian und Andre.

Zufriedene Gesichter und ein großes Dankeschön an die Jungs von Post Görlitz, die das immer wieder ermöglichen.