Sonntag, 11. Oktober 2026

Triple Crown of Post Cross 2026

Das erste Rennen (Autobahn) unserer Triple Crown of Post Cross 2026 ist Geschichte!

Ein hartes Rennen auf einer ehrlichen Cross-Strecke, die allen Teilnehmern alles abverlangt hat. Auf drei Runden mit knapp 28 km und 470 Höhenmetern war Kampfgeist gefragt – bei teilweise sehr steinigem und grobem Untergrund.


Eric Förster macht direkt alles klar! Bereits in der ersten Passage setzte er sich von allen Konkurrenten ab und fuhr einen souveränen, ungefährdeten Sieg nach Hause.

Eric mit geballter Faust vornweg.

Dahinter hielt sich lange eine sechsköpfige Spitzengruppe zusammen, in der um jede Position gekämpft wurde.
Defektpech bei mehreren Fahrern: Ronny Lepies erwischte es mit einem Plattfuß. 

Auch Steffen Schmidt und Uwe Hölzig hatten mit Defekten zu kämpfen und mussten das Rennen vorzeitig beenden. Bei dem steinigen und groben Untergrund war das Risiko für Materialprobleme entsprechend hoch.

Kohle hatte wieder einmal das Pech an seinem Rad angeheftet.


Im Kampf um die nächsten Plätze konnte sich Sven Stark vor Lucas Weinhold durchsetzen. Auch die beiden Ü50-Fahrer Rocco Pöhlandt und Edward Szaucer lieferten sich ein spannendes Rennen. Dahinter wurde ebenfalls ordentlich gekämpft.

Starke Leistung von Kira Rohloff! Sie stellte sich der anspruchsvollen Strecke und zeigte ein super Rennen!

Zum Ende gab es dann noch Cross-Wetter vom Feinsten: Ein kräftiger Regenschauer mit Hagel sorgte für eine ziemlich schnelle Siegerehrung. 

Vielen Dank an alle Starter für einen gelungenen Auftakt!


 Ergebnisübersicht 

🥇 Eric Förster
🥈 Sven Stark
🥉 Lucas Weinhold
4️⃣ Manuel Stein
5️⃣ Rocco Pöhlandt
6️⃣ Edward Szaucer
7️⃣ Ralf Mikonya
8️⃣ Sebastian Zoch
9️⃣ Daniel Pörschmann
🔟 Kira Rohloff
11. André Horter
12. Stefan Bradl

❌ DNF – nicht im Ziel:
- Ronny Lepies
- Steffen Schmidt
- Uwe Hölzig

📊 Altersklassen:

🔹 U40: Lucas Weinhold, Daniel Pörschmann, Stefan Bradl

🔹 Ü40: Eric Förster, Sven Stark, Manuel Stein, Ralf Mikonya

🔹 Ü50: Rocco Pöhlandt, Edward Szaucer, Sebastian Zoch, André Horter

🔹 Frauen: Kira Rohloff

📌 Gesamt: 15 Starter – 12 im Ziel, 3 DNF.

Glückwunsch an alle Finisher und Respekt an alle Starter!


Rennbericht von Ralf Mikonya

Samstag, 10. Oktober 2026

MTB Sachsen Cup 2026

 

 Das war der MTB Sachsen Cup

10 Rennen. Rund 650 Kilometer Strecke. Fast 3.300 Starter. Und jede Menge Mountainbike-Action quer durch Sachsen und darüber hinaus.

Von Sebnitz über Erlbach-Kirchberg, Dresden und den Malevil Cup bis ins Erzgebirge zur Treibjagd im Dunkelwald mit Kamm Bike Cross und Dunkelwald Showdown. Danach ging es weiter über den Oberlausitzer Mountainbike-Marathon, den Greifenstein-Bike-Marathon und den Dreitalsperrenmarathon bis zum großen Finale beim Adelsberger Bike Marathon. 

Dabei war jede Veranstaltung anders: schnelle Rennen, lange Marathons, technische Trails, Höhenmeter ohne Ende – und vor allem etwa 
3.300 Starter, die eines verbindet: die Leidenschaft für Mountainbike-Rennen in Sachsen. 

Von Sebnitz über Erlbach-Kirchberg, Dresden und den Malevil Cup bis ins Erzgebirge zur Treibjagtdunkelwald mit Kamm Bike Cross. Danach ging es weiter über den Oberlausitzer Mountainbike-Marathon, Greifensteinbikemarathon und den Dreitalsperren Marathon bis zum großen Finale beim Adelsberger Bikemarathon.

Herzlichen Glückwunsch an alle Siegerinnen und Sieger – und natürlich an alle, die in dieser Saison mindestens einmal am Start standen!

Denn der MTB Sachsen Cup ist mehr als eine Gesamtwertung. Er verbindet die unterschiedlichsten MTB-Veranstaltungen Sachsens zu einer großen Rennserie und bringt unsere Community immer wieder an die Startlinie. 

Danke an alle Veranstalter, Helfer, Vereine, Partner und natürlich an euch Fahrerinnen und Fahrer für eine großartige Saison!

Jetzt heißt es erst einmal: Beine hoch, Bikes putzen und die Saison Revue passieren lassen. 

Wir sehen uns 2027!!!

Artikel aus MTB Sachsen Cup





















































































































Dienstag, 22. September 2026

DTM Eibenstock

Der Sachsen Cup macht bei seiner vorletzten Station in Eibenstock Halt.

Auch wenn die Temperaturen diesmal deutlich tiefer lagen als noch im vergangenen Jahr, lockte der 31. Drei-Talsperren-Marathon bei frühherbstlichem Sonnenschein erneut zahlreiche Sportler nach Eibenstock.

Auch Mathilda Nagel, die ich bereits im vergangenen Jahr auf dieser Strecke begleiten durfte, war gemeinsam mit Papa Lars wieder am Start. Dieses Mal konnten wir beide uns schön weit vorn im Feld platzieren.

Unser Start über die 30-Kilometer-MTB-Strecke erfolgte planmäßig um 12:45 Uhr. Gleich zu Beginn ging es über eine Hauptstraße auf die große B 283. Hier wurde das Feld ordentlich beschleunigt – über 60 km/h standen plötzlich auf dem Tacho. Da stellt sich schon ein kleines mulmiges Gefühl ein.

Doch bei Kilometer vier war es dann schlagartig vorbei mit dem hohen Tempo. Fast bis auf null mussten wir abbremsen, weil offenbar jemand ein Tor nicht richtig fixiert hatte und ein Torflügel plötzlich die Hälfte der Strecke versperrte.

Egal. Kurz schütteln, weiterfahren. Mathilda war jetzt schon weit weit weg.

Die schöne Zeit im großen Feld war damit vorbei. Ab sofort hieß die Devise: allein über die Strecke kämpfen.

Lange konnte ich darüber allerdings nicht nachdenken, denn schon bald gesellten sich zwei Gravelbiker zu mir. Diese Gelegenheit wollte ich mir nicht entgehen lassen und hängte mich an die beiden.

Komischerweise konnten sie sich aber nicht von mir absetzen. Im Gegenteil: Gerade in den Abfahrten war ich es, der wieder ordentlich Tempo machte und die Führung übernahm.

Und so sammelten wir zu dritt Kilometer für Kilometer – Luca Bauer, Danny Richter und ich.

Dabei vergeht die Zeit erstaunlich schnell. Irgendwann taucht plötzlich das Schild auf: Noch 4 Kilometer!

Jetzt hieß es noch einmal alles aus dem Wattmesser herauszuholen. Druck auf die Pedale und schauen, was noch geht.

Tatsächlich gelang es mir, mich von meinen beiden Begleitern zu lösen. Die letzten Kilometer wurden zum kleinen persönlichen Endspurt.

Kurz vor der Einfahrt ins Stadion musste ich allerdings noch einmal Rücksicht auf einen Biker vor mir nehmen. Genau diese kleine Verzögerung nutzte Luca eiskalt aus und schlüpfte mit seinem Gravelbike an uns vorbei.

Alles halb so wild.

Denn Luca ist U19-Fahrer – und gerade einmal eine Sekunde nach ihm überquerte ich die Ziellinie mit einer Zeit von 1:11:17 Std.

Was für ein Finale!

Im Start-Ziel-Bereich entdeckte ich anschließend wieder die beiden Frauen, die mir bereits am Start aufgefallen waren. Auf ihren Trikots standen ihre Namen und der Schriftzug Rothai.

Melanie links und Timea rechts und wir alle belegten den 2. Platz in unseren AK

Und natürlich war damit auch die nächste Geschichte schon wieder geboren …

 

Übrigens: Mathilda und ihr Papa hatten die Ziellinie schon 4:40 vor mir überfahren. Respekt!!!

 


 

Freitag, 18. September 2026

4. Kristalllauf in Weißwasser

 

Auch bei der vierten Ausgabe des Kristallaufes am 13. September 2026 in Weißwasser waren zwei Mitglieder des Tria-Teams gemeinsam mit Ellen Kuscher Teil des insgesamt 500 Starter umfassenden Teilnehmerfeldes.

 

Ellen, Marcus und Ronny bildeten eine Mannschaft in der 10 km Wertung. Im Vordergrund stand definitiv der Spaß und weniger die Zeiten. Pünktlich zum Start setzte Regen ein und begleitete die Läufer bis zum Schluss. Der Sache tat dies jedoch keinen Abbruch und alle drei erreichten erfolgreich das Ziel. Am Ende reichte es sogar für den zweiten Platz in der Mannschaftswertung hinter den schnellen Beinen der Laufbewegung Weißwasser.

 Der Laufbewegung rundum Daniel Seher gilt auch am Ende ein großer Dank für die Organisation der Veranstaltung. Wir sehen uns zum Braunsteichlauf!

Donnerstag, 10. September 2026

Montag, 7. September 2026

F60 Triathlon

Zum 5. Mal zu Gast am „Liegenden Eifelturm“ 

Leider war ich diesmal der einzige Vertreter in unseren Vereinsfarben. Dafür hatte ich Ella und die Sonne mit an Bord.


Als wir am Sonntagmorgen am Wettkampfort ankamen, war es noch ordentlich frisch. Aber die Stimmung und die Vorfreude auf den Wettkampf ließen die kühlen Temperaturen schnell vergessen.

Auf dem Weg zur Anmeldung traf man schon die ersten bekannten Gesichter. Man kennt sich, wenn man seit 2022 immer wieder beim F60 Triathlon dabei ist.


Mit meiner Startnummer 77 konnte ich mich im Wechselgarten in der zweiten Reihe einfinden. Das hilft beim Orientieren, wenn du unter Adrenalin nach 400 Metern Laufstrecke mit ein paar knackigen HH, frisch gebadet, möglichst schnell auf´s Rennrad steigen willst.



Auf der Radstrecke durften diesmal zwei Runden gefahren werden. Nur blöd, dass wir dort schon mit dem Seitenwind zu kämpfen hatten und dann auch noch die Stopps beim Umfahren der Kegel dazukamen.

Alles halb so wild. Schließlich warteten zum Schluss noch 5 Kilometer durchs Abraumgelände – natürlich ebenfalls über zwei Runden.

Mir schwirrten immer noch die Bilder aus Zittau im Kopf herum, als ich auf der 5,5-km-Laufstrecke knapp 36 Minuten benötigt hatte. Mein Plan war deshalb: Beim Radfahren etwas die Beine hochnehmen und auf der Laufstrecke schneller sein als beim O-See Challenge.

Den Wechsel vom Radfahren zum Laufen hatte ich zigmal geübt. Also raus aus den Radschuhen, Laufschuhe an und los!

Nach dem ersten Kilometer der Blick auf die Uhr: Ups – 4:40 min/km. 
Weiter so!

Es folgte eine 4:34. Der nächste Kilometer tanzte mit 4:56 etwas aus der Reihe. Hier ging es die Rampe hinauf, die wir schon nach dem Schwimmen erklimmen mussten, und anschließend noch ein paar Kurven durch den Wechselgarten.

Kilometer 4 pegelte sich wieder bei 4:33 ein.

Dann der letzte Kilometer. Die Uhr zeigt 4:25. Jetzt war klar: Die letzten 500 Meter brennt nichts mehr an! 

Also Vollgas Richtung Zielgarten – und dort durfte ich meiner Frau glücklich in die Arme laufen. 

Platz 1 in der AK 65  Gesamtzeit: 1:22:38

Was für ein schöner Abschluss eines tollen Wettkampftages am „Liegenden Eifelturm“!

Mittwoch, 2. September 2026

Hölle Triathlon


Am 30. August fiel der Startschuss für die mittlerweile 10. Auflage der „Hölle von Q“ in Quedlinburg. Der besondere Mitteldistanz-Triathlon führt die Athleten über drei verschiedene Standorte und versprach auch in diesem Jahr wieder eine anspruchsvolle Mischung aus Kälte, Wind, Höhenmetern und landschaftlichen Highlights.

 

Kaltstart im Ditfurter See

Der Wettkampftag begann früh: Bereits um 6:30 Uhr erfolgte der Startschuss im Ditfurter See. Ich hatte mich bewusst gegen einen Neoprenanzug entschieden – eine Entscheidung, die ich im kalten Wasser zunächst durchaus hinterfragte. Knapp 40 Minuten später war der „Wasserspuk“ jedoch vorbei und der erste Teil der Hölle geschafft.

 

Der anschließende Wechsel aufs Rad dauerte allerdings deutlich länger als geplant. Die Kälte hatte ihre Spuren hinterlassen und machte das Anziehen der Radbekleidung zu einer echten Herausforderung. 

Doch spätestens auf den ersten Kilometern und mit Blick auf die insgesamt 1.400 Höhenmeter sollte sich das Problem erledigen: Es wurde spürbar wärmer.

1.400 Höhenmeter und eine spektakuläre Abfahrt

Auf den flacheren Teilstücken machte vor allem der kräftige Gegenwind das Vorankommen schwer. Und auch die ersten Anstiege ließen nicht lange auf sich warten. Die Strecke hatte es definitiv in sich.

Ein besonderes Highlight war der Anstieg hinauf nach Friedrichsbrunn bei Thale. Nach dem kräftezehrenden Aufstieg wartete eine lange, steile und kurvenreiche Abfahrt – genau die Art von Abfahrt, für die sich die vorherigen Höhenmeter beinahe lohnen.

Doch damit war die Herausforderung noch nicht vorbei: Bevor es in Richtung zweiter Wechselzone ging, musste die gerade absolvierte Abfahrt erneut hinaufgestrampelt werden, bevor man sich ein zweites Mal in die rasante Abfahrt stürzen durfte. Ein Streckenabschnitt, der Kraft kostete, aber gleichzeitig für ordentlich Adrenalin sorgte.

Zu Fuß durch die Altstadt

Der zweite Wechsel gelang deutlich schneller und so ging es auf die abschließende Laufstrecke.

Auch hier warteten zahlreiche landschaftliche und sportliche Highlights. Die Strecke führte unter anderem an der imposanten Teufelsmauer vorbei. Später ging es durch die wunderschöne Altstadt von Quedlinburg – allerdings nicht ohne weitere Höhenmeter. Die teils steilen Anstiege durch die historische Altstadt verlangten nach den bereits absolvierten Kilometern noch einmal einiges ab.

Insgesamt kamen beim Lauf rund 200 Höhenmeter zusammen. Umso schöner war schließlich der Moment, als der Quedlinburger Marktplatz in Sicht kam und der Zieleinlauf näher rückte. Nach Schwimmen, Radfahren, zahlreichen Anstiegen und einem anspruchsvollen Lauf war die „Hölle“ endlich geschafft. Platz 8 in der AK 45 in einer Zeit von 5:43:23 lautete das Ergebnis.

 


Ein etwas ungewöhnliches Ende

Eine Besonderheit des Rennens zeigte sich allerdings erst nach dem Zieleinlauf: Durch die Aufteilung der Wettkampfstrecke auf mehrere Standorte musste der Rückweg anschließend in Eigenregie organisiert werden.

Also hieß es zunächst: Mit dem Zug von Quedlinburg zurück zum Start, wo das Auto stand. Anschließend ging es weiter nach Thale, um dort noch das Fahrrad einzusammeln.

Nach einer absolvierten Mitteldistanz ist das sicherlich nicht unbedingt das, was man sich für den gemütlichen Ausklang eines langen Wettkampftages wünscht. Trotzdem überwiegt am Ende der positive Eindruck.

Die „Hölle von Q“ ist ein kleiner, familiärer und zugleich anspruchsvoller Triathlon, der mit einer abwechslungsreichen Strecke, vielen Höhenmetern und einer beeindruckenden Landschaft einiges zu bieten hat. Die ungewöhnliche Streckenführung macht den Wettkampf vielleicht nicht ganz unkompliziert – aber gerade das verleiht ihm seinen besonderen Charakter.

Eine Mitteldistanz, die ihrem Namen alle Ehre macht – und an die man sich gerne zurückerinnert.

Bilder: Manuel Schiller