Donnerstag, 7. Mai 2026

33. Sebnitzer MTB- Cup-Marathon

Es waren die besten Bedingungen die wir je dort oben an der deutsch-tschechischen Grenze hatten.

Die Wettkampfstrecke Staub trocken, Sonne satt und mollige 25 Grad. Dazu kommt, das wir mal 4 Fahrer aus unserem Team dabei hatten.



Alle starteten auf Grund des Alters auf der kurzen Strecke. Die hatte eine Länge von 30 Km, aufgeteilt in 2 Runden und 840 HM.

Pünktlich 12:00 Uhr wurde für alle der Start freigegeben. Jetzt hieß es erst mal einen steilen Hang nach oben krakseln. Innerhalb weniger Sekunden schoss der Puls durch die Decke, hier konnte der froh sein, der auf seiner Kassette ein 52 Blatt zur Verfügung hatte.

Dadurch zog sich das Feld auf den ersten 100 m gewaltig in die Länge und wir hatten Platz um das eigene Tempo zu fahren. Dieser Anstieg war auch gleichzeitig Teil der Einführungsrunde und musste nur einmal gefahren werden.

Draußen auf der Strecke wurde es dann schnell noch wärmer und gut beraten war der, der genug zu trinken dabei hatte.

Gleich zum Anfang gab es einige Fahrer die wegen Defekt vom Rad mussten.

Bei uns brach das Unheil erst in der 2 Runde herein. Zwischen Kilometer 15-18 lag plötzlich ein Fahrer an der Strecke, der aber schon von anderen Fahrern versorgt wurde. Nicht weit davon entfernt, in einer Spitzkehre, stand Kohle mit einem Plattfuß. Jetzt war ich doch noch gefordert und durfte als "Ersthelfer" zum Einsatz kommen. Der Bursche war "nackt" auf´s MTB gestiegen und hatte kein Flickzeug dabei.

Da er keinen Umgang mit dem Pannenspray hatte durfte ich ihm eine Vorführung geben.

Obwohl du in einem solchen Moment enorm unter Zeitdruck stehst und die andern beiden Fahrer von uns mittlerweile diese Stelle passierten, musst du in aller Ruhe den Schaum in den Reifen bekommen. Das funktionierte auch perfekt, bis sich heraus stellte, das Kohle keine Tubeless Ready Reifen benutzt. Damit war die ganze Aktion für die Katze.

Am Ende haben wir dann trotzdem zufrieden die Heimreise angetreten und wissen, das zu Hause ein paar Hausaufgaben auf jemanden warten.  

Alle Ergebnisse unter:  https://zpn-timing.de/e/825/12

 

Montag, 27. April 2026

Ein Besuch in der Herkuleskeule Dresden

Marcus lässt die Korken knallen und wir durften dabei sein. Ich glaube Ronny hat sein Geburtstagsgeschenk eingelöst.

Marcus sein Bus brachte uns auch nach DD wo wir nach einer kleinen Parkplatzsuche auf dem Altmarkt gelandet sind. Hier war großes Frühlingsfest und nicht viel los. Gut für uns, so konnten wir in aller Ruhe unseren Hunger stillen. 


Dann ab in die heilige Halle der Herkuleskeule. 1. Reihe und Platz 3-8 war für uns schon reserviert.

 Dort treffen dich natürlich immer die Blicke der Schauspieler und auch das ein oder andere Wort. 

Die kleine Pause nutzten wir für einen Schluck Bier bzw. Aperol

 

Auch wenn einige Gags schon einen Bart hatten, war´s am Ende eine rundum gelungene Veranstaltung. 

Danke Marcus für deine Bereitschaft und deine Dienste. 

Montag, 9. März 2026

26. Kristalllauf in Sondershausen

 

Untertagelauf in Sondershausen – oder: Wie ich freiwillig in ein Loch gefahren bin, um dort 10 km zu leiden

Der Kristalllauf in Sondershausen ist kein gewöhnlicher 10-km-Lauf. Eigentlich ist es eher ein Mix aus Abenteuerurlaub, Extremsport und „Warum mache ich das eigentlich?“.

Zur 26. Auflage ging es im Brügmannschacht erstmal stilecht nach unten – und zwar nicht gemütlich, sondern im Förderkorb. Eng, laut, rumpelig… ich sag mal so: Wenn du vorher noch nicht wach warst, bist du es spätestens jetzt. Drei Mal Druckausgleich inklusive.

Unten angekommen: angenehme Wärme, trockene Luft und eine kurze Bergwerksführung im Schnelldurchlauf. Nebenbei erfährt man, dass hier vor über 230 Millionen Jahren ein Meer war. Heute: Läufer, die sich freiwillig durch Salzstaub quälen. Evolution kann schon seltsame Wege gehen.

Das Einlaufen fand in einem Stollen statt, der ungefähr so lang war wie mein Wohnzimmer – nur staubiger. Der Boden? Gemahlenes Salz. Ergebnis: Nach fünf Minuten sahen wir alle aus wie frisch paniert.

       Knapp 300 Starter versammeln sich im Hauptstollen                          

Pünktlich um 11:00 Uhr ging’s los – aber natürlich erst, nachdem gemeinsam das Steigerlied gesungen wurde. Wann hat man das schon mal vor einem Lauf?

    Endlich werden wir in die Dunkelheit entlassen.                                     
 

Direkt nach dem Start: Anstieg. Noch moderat. Man denkt: „Ach, geht ja.“
Später: Das bleibt nicht so.

Was folgt, ist eine Mischung aus Berglauf und körperbetonter Komik:

  • Steigungen, die länger werden

  • Gefälle, die entweder glatt wie eine Eisbahn oder rutschig wie Schmierseife sind

  • Abschnitte, in denen es plötzlich stockdunkel wird (immerhin: da sieht man nicht, wie schlecht man läuft, meine Uhr war nicht zu erkennen)

                                            

      Spätestens jetzt wird klar: Das ist kein Lauf – das ist ein Überlebenstraining.

    Zuschauer? Fehlanzeige. Statt Applaus gibt’s die eigene Atmung, das Knirschen von Salz und gelegentlich die Frage im Kopf: „Bin ich hier eigentlich noch richtig?“

Immerhin kündigt sich der Start-/Zielbereich jede Runde mit einer frischen Brise an – wahrscheinlich die einzige Klimaanlage, die man sich beim Laufen wirklich herbeiwünscht.

   In jeder Runde der prüfende Blick auf die Uhr.                                          
 

Nach 5 Runden, 10 Kilometern, gefühlt 1000 Höhenmetern und einer halben Tonne eingeatmetem Salzstaub dann das Ziel.

Und tatsächlich: Am Ende stand ich auf dem Podest.
Trotz Altersklassen in 10er-Schritten – was im Grunde bedeutet: doppelt so viele Gegner, halb so viele Ausreden.

Fazit:
Würde ich es wieder tun?
Eher nicht.
Warum?
Dafür habe ich zu sehr gelitten.

Alle Bilder wurden von Sebastian Fernschild (Thüringer Allgemeine) zur Verfügung gestellt. 

Freitag, 2. Januar 2026

59. Silvesterlauf in Kollm

Schon der 59. Silvesterlauf in Kollm und kein Ende in Sicht. Mal sehen welchen Beitrag wir zum 60. beisteuern können.


Von oben ohne im Jahr 2009 bis zum OP Team waren schon viele Kostümbilder von den Triathleten "entworfen" worden.


Silvesterlauf 1985 

 
 
Der kleine Junge, der rechts auf dem Bild zu sehen ist, steht 40 Jahre später wieder mit mir in Kollm am Start. 
 
Silvesterlauf 2025 
 
Zusammen mit Holger feierten wir diesen Moment und liefen beide gemeinsam ins Ziel.

Etwa 100 Starter hatten sich aufgemacht um in Kollm wieder an den Start zu gehen. 


Sonntag, 28. Dezember 2025

Wolfsland Gravel & 10. Speckweglauf

Am 2. Weihnachtsfeiertag sich auf`s Rad schwingen und bei eisigen Themperaturen 33 km durch den Wald rasen, so hieß das Motto von Post Görlitz.

 
Diesem Aufruf folgten auch 3 Triathleten von der Aufbau Kodersdorf. Auf den Bildern wirkt alles so idyllisch aber leider ließ sich die Kälte nicht ablichten. 
Am Ende des Rennen waren einige Trinkflaschen eingefrohren.
  
 
 
Im vorderen Bereich war schnell klar, dass Lucas Weinhold heute mit diesen Bedingungen wunderbar zurecht kommt, er spulte seine 4 Runden in 1:02:57min ab und stellt gleich mal einen neuen Streckenrekord auf. In einer kleinen Gruppe dahinter hatte sich auch Manuel mit eingebracht.
 

In der letzten Runde musste dann aber Manuel die Anderen ziehen lassen. Dafür hat er aber an der "Rapha 500" teilgenommen und auch erfolgreich abgeschlossen. Bei dieser Challenge besteht die Herausvorderung darin, an den letzten 8 Tagen im Jahr mindestens 500 km zu fahren.
 
Herzlichen Glückwunsch!

10. Speckweglauf 

 
 Bei der 10. Auflage sorgten 103 Starter auf dem Marktplatz in Rothenburg erneut für ein beeindruckendes Bild und dichtes Gedränge vor dem Start.

Über die 6 Kilometer wurde es für Ronny am Ende noch einmal richtig spannend: In der Altersklasse 50 rettete er seinen Sieg mit einer Zeit von 28:31,1 Minuten – und das mit einem hauchdünnen Vorsprung. Sein stärkster Kontrahent, Jens Dziony aus Görlitz, folgte mit 28:31,2 Minuten nur eine Zehntelsekunde dahinter.

Ein echtes Herzschlagfinale mit Wimpernschlag-Entscheidung! 


Montag, 1. Dezember 2025

Der große Wartturmpreis

In diesem Jahr drückten die Fahrer vom RSC Cottbus der Veranstaltung am Wartturm ihren Stempel auf.

Das Wetter war kühl und trocken und trotzdem war der Boden vom Regen am Vortag ziemlich aufgeweicht. Schnell bildete sich eine Spitzengruppe mit Frank Adam, RSC Cottbus und Max Noack, Räderei Bautzen. Die Beiden wurden aber belauert von Olle Adam, RSC Cottbus und Patrik Mix, Post Görlitz

Die Sieger in der Ü40 hatten auch noch am Ende jede Menge Spaß

Hier die Jüngsten im Feld, Arne Pörschmann mit 12 Jahren und Olle Adam mit 16 Jahren

 
 
Unser beiden Frauen, Katharina Michalk und Irene Dudova
  
Olle Adam aus Cottbus im Wettkampfmodus
 
 
 Die Siegerehrung wurde unterstützt von Ritter & Gerstberger, der NEG, Molkerei Niesky und der Concordia Versicherung

Die drei Starter aus dem Oberland, die für die Räderei Bautzen an den Start gegangen sind.

Ronny testete an diesem Tag seine neue Errungenschaft.

Andre hatte erstaunlich gute Beine, musste sich aber in der letzten Runde geschlagen geben.

Sebastian hatte am Ende die meisten Reserven

Markus Polossek gab seinen Einstand mit nagelneuem Rad und belegte am Ende den 9. Platz und wurde bester Starter aus Niesky

 

Ein großes Dankeschön geht wieder an die vielen fleißigen Helfer, die den Wald gefegt haben und zum Gelingen der Veranstaltung beigetragen haben.

Samstag, 29. November 2025

Weihnachtsfeier bei den Triathleten

Wie jedes Jahr am Freitag vor dem 1. Advent, versammeln sich die Triathleten der Aufbau Kodersdorf zu einer kleinen Weihnachtsfeier. 

Da es sich bewährt hatte, ging es wieder auf die Bowlingbahn im City Center und zum Abschluss wurde in der Destille Abendbrot gegessen. 

Auf unserem Weg zum "Veranstaltungsort" kreuzten wir den Christkindelmarkt in Görlitz. Da wurde gleich mal der Glühwein und der Kaiserschmarn getestet. Der Grinch lächelte auch in die Kamera.

 


Hier mal der Abräumer des abends in Aktion.
 

Nach dem Abendbrot gabs natürlich auch ein Absacker.