Was war das denn?
Wieder einmal beweist sich: Steffen Schmidt und diese Veranstaltungen zum Sachsen Cup werden definitiv keine Freunde.
Kaum ist die erste Runde vorbei, sagt Kohle kurzerhand „Ich bin dann mal raus“ und bleibt wegen eines Defekts liegen.
Die Konkurrenz bedankt sich artig und nimmt den Platz an der Spitze natürlich dankend entgegen.
Dabei hatte alles so vielversprechend angefangen: bestes Wetter, gute Laune und jede Menge Smalltalk im Bike-Garten. Also alles angerichtet für einen entspannten Rennsonntag.
Der TSV 1861 Spitzkunnersdorf hatte eine perfekt organisierte Veranstaltung auf die Beine gestellt. Auf der Strecke jede Menge Hinweisschilder, die zuverlässig auf die nächste Kurve oder das nächste Hindernis aufmerksam machten. Und damit auch wirklich niemand auf die Idee kommt, sich zu langweilen, gab es auf einer Wiese zusätzlich noch einen kleinen Hindernisparcours.
Mit am Start war auch Marcus, der sich direkt für die 3-Runden-Variante entschieden hatte. Unter den gleichen Bedingungen hatte Kohle im letzten Jahr eine 2:13:26 vorgelegt.
Polle dachte sich offenbar: "Das geht scheller"
Und wie.
Mit einer 1:58:33 wurde die alte Marke kurzerhand pulverisiert und tief in den staubigen Boden des Sachsen Cups gerammt. Platz 7 im Gesamtklassement, herzlichen Glückwunsch Markus.
Für mich bedeutete das: Runde 2 alleine zu Ende fahren.
Aber immerhin gab's noch ein kleines Erfolgserlebnis: Im Ziel standen am Ende 3 Minuten weniger auf der Uhr als im letzten Jahr.
Sachsen Cup 2026 – wir bleiben trotzdem dran. Irgendwann müssen Steffen und die Veranstaltungen doch noch Freunde werden.


